22.10.19 – Amir Farouk

Von dummen Fragen bis zu schlauen Gehsteigen: Was ist das Internet der Dinge eigentlich wirklich? Wo kommt es heute schon zum Einsatz? Und was steht in Zukunft auf dem Plan?

Wenige Tech-Themen da draußen sorgen derzeit für so viele verdutzte Blicke wie das „Internet of Things“, oder kurz „IoT“. Reaktionen wie „I-O-Was?“ sind hier an der Tagesordnung – und selbst beim nickenden Rest hat man häufig das Gefühl, dass sie sehr inständig hoffen, keine Nachfragen vom Format „Kannst du das mit eigenen Worten erklären?“ oder „Welche IoT-Anwendungen kennst du eigentlich?“ zu bekommen.

Dieses Gefühl wird auch von den Fakten gestützt: Laut einer US-Umfrage vom Juni 2019 können nur etwa 25 Prozent mit dem Begriff etwas anfangen. Und das, obwohl rund 75 Prozent bereits IoT in der einen oder anderen Form nutzen. Ein derart niedriges Bewusstsein für das Internet der Dinge im Land der Trends und Hypes lässt für die Bekanntheit des Begriffs in Österreich nicht unbedingt die Hoffnungen sprießen. Wer darüber hinaus eine Suchmaschine nach „IoT“ fragt, kann sich als Neuling wahrscheinlich nicht sehr viel mehr vorstellen. Beim wissenschaftlichen Dienst des deutschen Bundestags findet man beispielsweise folgende Aussage:

Laut Definition, die während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 entwickelt wurde, ist das Internet der Dinge „die technische Vision, Objekte jeder Art in ein universales digitales Netz zu integrieren.“

Das ist natürlich nicht falsch, aber auch nicht unbedingt greifbar. Grundsätzlich handelt es sich beim Internet der Dinge um einen Sammelbegriff für die Vernetzung von Geräten, Maschinen, Objekten und auch Menschen. Salopp formuliert geht es also darum, alle Dinge dieser Welt miteinander zu vernetzen. Mithilfe von smarten Geräten, die möglichst autark arbeiten müssen, sollen auf das Einsatzziel angepasst Informationen zum Ding selbst und zur Umgebung gesammelt werden. Soweit, so einfach.

Aber was heißt das alles für unseren Alltag? Welche Anwendungsbereiche gibt es heute schon? Und welche Visionen haben wir für morgen? Um diese – nicht ganz einfachen – Fragen bestmöglich zu beantworten, haben wir diesen Artikel für euch zusammengestellt. Er ist gewissermaßen ein 3-Stufen-Programm; mit dem Ziel, euch IoT mit steigender Komplexität näherzubringen.

Aber seht einfach selbst und wählt eines der drei Level

Amir × Magnet

Amir Farouk

Technik-Liebhaber von Kindesbeinen an. Early Adopter. Motto: Geht nicht, gibt's nicht. Schreibt über alles, was mit dem Internet verbunden werden kann. Immer auf der Suche nach dem 'nächsten großen Ding'.

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