08.09.19 – Magnet Staff

Geboren im Zeitalter des Internets. Ein Portrait über die Generation, ohne Pre-Internet Brain.

Als am 10. August 1990 die erste Standleitung an der Universität Wien gelegt wurde und der Anschluss Österreichs an das weltweite Internet vollzogen wurde, waren sie noch gar nicht auf der Welt. Die Gen Z, also die Generation der heute 6- bis 22-Jährigen, ist mit dem Internet aufgewachsen – und hat nie ohne gelebt. Sie sprechen eine andere Sprache. Eine digitale, voll von Memes, Emojis, und Internet-Akronymen. Napster und MySpace sind, wenn überhaupt, nur früheste Kindheitserinnerungen für sie, und Facebook bestenfalls noch die Plattform, auf der ihre Eltern peinliche Kommentare hinterlassen. Dagegen sind es Snapchat, TikTok, WhatsApp und andere Formen des Dark Social, wo sie sich herumtreiben.

Während Millennials die globale Digitalisierung noch direkt miterlebt haben und mit Sprüchen wie „I miss my pre-Internet Brain“ eindeutig kritisch sahen, wurde die Nachfolge-Generation der Gen Z direkt in eine digitale Welt hineingeboren, in der alles möglich und vernetzt ist. Sie haben das Internet anders kennengelernt als sämtliche Generationen vor ihnen, nutzen es auch entsprechend anders und sehen daher ganz neue Möglichkeiten und Potentiale. Und dabei bringen sie sich das Meiste auch noch selbst bei. Ein Portrait über die Generation, die kein „Pre-Internet Brain“ besitzt.

Magnet Staff × Magnet

MAGNET, das ist die Magenta-Redaktion für alle Aspekte des digitalen Lebens in und um Österreich. Wir glauben an die Kraft der Gegensätze und beleuchten Österreich durch die Zukunftsbrille.

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