10.04.20 – Agnes Hunyadi

Die Welt befindet sich im Warteraum. Das bringt unsere extremsten Seiten ans Licht. Von der Suche nach sich selbst und menschlicher Nähe in der Bandbreite.

Wir bei Magnet begleiten euch durch die kulturellen Umwälzungen, technischen Veränderungen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. #bleibverbunden

Seit mehreren Wochen leben wir in einer unvergleichbaren Extremsituation. Echte Krisenzeiten liegen für viele bereits Jahrzehnte zurück. Wir haben wenig Erfahrung mit drastischen Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit und schon gar nicht mit einem unsichtbaren Feind, dessen Ziele keinem bekannt sind. Politiker*innen geben kämpferische Pressekonferenzen und allerorts werden wir mit Informationen bombardiert, die uns die Ruhe und das Innehalten in den eigenen vier Wänden schwer machen, während uns die Nachrichten zu genau dem auffordern.

Draußen haben wir uns einen neuen Rhythmus der Bewegungen angeeignet; mit viel Ausweichen, langsameren Bewegungen, mehr Abstand halten und immer ein bisschen zu viel Achtsamkeit auf die Handlungen unserer Gegenüber. Auch das letzte verbleibende Social-Event dieser Zeit, das Einkaufen, wurde entschleunigt: Wir können nicht mehr einfach wie und wann wir wollen, soziale Normen werden gerade neu geschrieben. An das neue Stadtbild voller Gesichtsmasken müssen wir uns erst noch gewöhnen; das Kommunizieren mit halben Gesichtern erst lernen. Der Pause-Knopf wurde gedrückt. Aber nur, weil wir von außen entschleunigt wurden, bedeutet das noch lange nicht, dass die Verlangsamung auch im Inneren automatisch stattfindet. Psycholog*innen beobachten eher das Gegenteil.

Da wir Menschen soziale Wesen sind, hat es nicht lange gedauert, um zu verstehen, dass „physical distancing“ nicht zwangsläufig auch „social distancing“ bedeuten muss. Ob am Gartenzaun, auf den Parkbänken oder in unterschiedlichen sozialen Netzwerken, wir rücken durch die Ferne wieder näher zusammen. Das zeigt alleine unser digitales Nutzungsverhalten: Wir nutzen das Internet derzeit um 50 Prozent mehr und telefonieren um 140 Prozent öfter.

Wir suchen menschliche Nähe
in der Bandbreite. Unsere Technologie stand noch nie so unter Stress-Test.

Wie sich aber der derzeitige Aufenthalt im quarantäne-ähnlichen Warteraum auf uns – und insbesondere auf Risikogruppen – auswirken wird, und welche psychologischen Folgen wir zu erwarten haben, wird medial kaum thematisiert.

Gesellschaftlicher Druck in neuen Gewändern

Dabei ist es bereits eine große Leistung, diese Tage heil zu verleben und den neuen Alltag gebacken zu bekommen. Nein, es ist gerade nicht die Zeit, um endlich unsere Wohnungen umzustellen, endlich die lang vermissten Bauchmuskeln aufzutrainieren oder Japanisch zu lernen. Es ist nicht die Zeit für zusätzlichen Leistungsdruck.
Stellen wir uns das Leben kurz als volle Badewanne vor, aber eine, aus der das Wasser plötzlich und ohne Vorwarnung ausgelassen wird. Unsere Bedürfnisse, die Motivation für Handlungen überhaupt erst ermöglichen, wurden gerade auf ein Basislevel zurückgefahren. Unser Leben wurde ausgelassen. Laut Maslow und seiner Bedürfnispyramide sitzen wir in einer fast leeren Badewanne, quasi im letzten Lackerl, während nur die Grundbedürfnisse Durst, Hunger, Schlaf und Sexualität, befriedigt werden. Kein Wunder, dass wir da nicht groß Lust haben uns jeden Tag selbst herauszufordern, Spaß zu haben und über uns hinauszuwachsen. Angetrieben durch innere Unruhe oder äußere Influencer macht sich bei vielen der Drang nach Selbstoptimierung spürbar breit. Dabei ist es derzeit unsere große Errungenschaft, mit der sozialen und physischen Isolation zu leben und sie einigermaßen gut zu verarbeiten. Alles andere ist Fleißaufgabe.

Mit der inneren Anspannung zu leben, bedeutet aber auch, sich nicht dafür zu schämen. Innere Unruhe, Ängste und Sorgen lassen sich nicht magisch wegzaubern. Die Aufmerksamkeit auf Dinge zu richten, die uns noch Sicherheit und Stabilität vermitteln, mag sehr hilfreich sein. Weniger Reize bedeutet auch, sich mehr zu spüren und die Aufmerksamkeit auf sich selber zu lenken. Susanne* berichtet mir, dass sie dies selten als angenehm empfindet; der Griff zum Handy und der Ablenkung passiert fast automatisch. Susanne* schafft es nicht einmal mehr, Nachrichten zu schauen und spielt lieber hauptsächlich mit ihren Freund*innen online. „Ich habe nie verstanden, warum junge Menschen ständig am Handy picken. Aber es macht ehrlich Spaß!“ Anfangs hätte sie sich noch dafür geschämt, dass sie das Gerät nicht mehr aus den Händen geben konnte, erzählt sie. Erinnerungen an weit entferntes Nutzungsverhalten.

Dieser Tage ist es sehr wichtig, darauf zu achten, welche Medien wir uns in welcher Häufigkeit zu Gemüte führen. Immer wieder höre ich in meinen Online-Coachings, dass Menschen Bücher nicht mehr so gut lesen können oder Filme schauen sie nicht mehr so entspannt wie früher, weil die Gedanken dabei nicht mehr wie früher zur Ruhe kommen. Zu viele Filme, in zu wenig Zeit, bei zu geringer Konzentration. Viele berichten vom „restless mind“ – davon, sich durch die drastischen Einschränkungen und die ungewisse Zukunft nur noch über das eine Thema unterhalten zu können. Von den durchschnittlich 16.000 gesprochenen Wörtern am Tag kreisen die meisten nur um einen einzigen Inhalt. Und das seit vielen Wochen. Eine Probe an die Geduld, aber auch an das Urvertrauen, dass alles ein gutes Ende haben wird.
Wenn Susanne* das Gefühl verliert, ruft sie ihre Freund*innen an. „Ich bin dann schnell beruhigt, mit meinen Sorgen nicht alleine zu sein.“ Somit bleibt uns nur mehr von Moment zu Moment zu Leben, von Tag zu Tag. Für Routineverliebte eine wahr gewordene Vorhölle ohne Ablaufdatum. Vielen helfen hier neue Rituale, feste Verabredungen zum Telefonieren und ein gezielt eingesetzter Medienkonsum.

Die Psychologie des Warteraums

Zumindest offline haben sich einzelne Länder in balinesische Schweigekloster verwandelt. Das Straßenbild wirkt an vielen Orten wie ein feuchter Traum aus Digital-Detox-Zeiten. Besinnlichkeit, Stille und Ruhe regieren. Das müsste doch beim Runterkommen und Ausspannen helfen, oder? Ganz so einfach ist es aber nicht.

Zum einen steht demgegenüber die weltweite Gefahrenlage; wir können nicht tun, als würden wir einfach nur Yoga-Retreat relaxen, während sich die halbe Welt im Ausnahmezustand befindet. Zum anderen findet das körperliche Alleinsein ohne Begleitung von Expert*innen statt. Und dann ist da noch die Sache mit der Isolation selbst. In fast allen Kulturen gilt soziale Isolation als Bestrafung. Das gilt (zum Glück in abnehmendem Maß) für Kinder-Bestrafungen wie Stubenarrest und im Eck stehen ebenso wie für soziale Ächtung und Haftstrafen. Studien zeigen, dass Einsamkeit dabei wie körperlicher Schmerz empfunden wird.

Aber nicht nur das Alleinsein bedeutet für uns Menschen häufig Stress; hinzu kommt noch das elende Warten, das die Situation begleitet; auf Besserung, auf Genesung, auf ein Gegenmittel, oder einfach nur darauf, dass das normale gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder weitergeht. Wir tun alles dafür, Wartezeiten so kurz zu halten wie nur möglich zu halten – selbst wenn wir dafür andere Bestrafungen in Kauf nehmen müssen. Warten ist nicht nur bei Warten auf Godot eine Qual.

Damit wir ein bisschen mehr als nur das Lautstärke-Level von Balis Klöstern übernehmen, nutzen immer mehr Menschen diese Phase für mehr Achtsamkeit und ein bewusstes Leben. Das ist ein löblicher Schritt, nur sollten wir auch bedenken, dass unser Selbst-Coaching zuhause in den meisten Fällen ohne Begleitung von Expert*innen durchgeführt wird. Also auch ohne Menschen, die wissen, was solche Extremsituationen emotional auslösen können. Denn auch intensive Gefühle – besonders solche, die wir sonst verdrängen – treten in extremen Situationen einfach stärker auf: , sagen Psycholog*innen. Bei jedem und jeder von uns schaut nicht nur der besagte Warteraum anders aus; auch die Reaktionen gestalten sich sehr unterschiedlich.

Me, myself and I

Werde ich nachher jemals wieder Unterwäsche tragen? Oder mich zu einem sinnlosen Meeting überreden lassen, wo auch eine E-Mail gereicht hätte? Sind meine Freundinnen wirklich die Menschen, mit denen ich so eine Krise im Chat verbringen möchte? Wir machen uns neue Gedanken, hinterfragen alte Konventionen. Hoffnungsvolle Zukunftsvisionär*innen sprechen sogar vom großen gesellschaftlichen Wandel und einer noch nie dagewesenen zwischenmenschlichen Nähe.

Der Entzug von Freiheit, bei manchen sogar des Lebensunterhalts, ist bei uns mit starken Existenzängsten konnotiert. Es sei anfangs ein Schock gewesen, erzählt mir Pamela, wie vereinbarte Fotojobs der kommenden Wochen abgesagt wurden. „Ich hatte von einem Tag auf den anderen Null Euro Einkommen, das musste erstmal verdaut werden.“

© Pamela Rußmann pamelarussmann.at - mit freundlicher Genehmigung

Anfangs hat sie die Screens der Videokonferenzen aus einem „lebensdokumentarischen Impuls“ heraus abfotografiert. Herausfordernde Zeiten verlangen nach kühnen Ideen und sie begann mit Portraitshootings über Webcam. Daraufhin habe sie via Instagram und Facebook diese „Dienstleistung“ angeboten und es kamen sehr viele Anfragen. Sie verbindet die Fotos mit kleinen Interviews und Geschichten über die Porträtierten und deren Gedanken über die momentane Lage.

Die gute Nachricht: Ablenkung, Zusammenhalt und menschliche Nähe funktionieren auch über digitale Wege.

Unsere bizarre neue Wirklichkeit raubt uns gefühlte Sicherheit und gelebte Ordnung. Sie bietet auch viele neue Chancen und Wege, über unser Leben nachzudenken. Manche stellt die Situation vor große Herausforderungen, für andere ist es eine Zeit, um mehr auf sich selbst zu achten. Aber dafür muss man die Krise überhaupt erst als Möglichkeit wahrnehmen können.
Das Wegfallen von Routinen für das innere Gleichgewicht macht das nicht einfacher.

Eine alleinerziehende Mutter erzählt mir, dass sie sich fürs Gespräch im Klo einsperren musste, da sie sonst keine Ruhe vor den Kindern hat. Eine wertvolle Stütze waren ihr immer Freund*innen, die sie nach einem anstrengenden Tag auch mal in den Arm genommen haben. Nun gibt es Skype-Dates, wenn die Kinder im Bett sind. Bei einem Glas Weißwein wird in Erinnerungen geschwelgt, aber auch der nächste Reiseplan geschmiedet. Sie erzählen sich schlechte Witze und lachen über schlüpfrige Anekdoten. Eine Freundin erreicht sie gar nicht gut, bekommt immer nur ein paar Zeilen auf WhatsApp zurück. Das erhöht die Sorgen um sie, da sie in einer gewaltvollen Beziehung lebt. Intensiviertes Zusammenleben ist für manche eine Gefahr.

Die Vernunft alleine hilft da noch lange nicht. Es ist sehr gut möglich, die aktuellen Maßnahmen vernünftig zu finden, und sie trotzdem emotional zu hassen. Über mögliche psychische Schäden reden noch die wenigsten. Über die Folgen schon gar nicht – ob auf die Wirtschaft oder auf unser Zusammenleben. Depressiv oder ängstlich sind wir nämlich nicht nur in der Badewanne, sondern auch die anderen 23,5 Stunden des Tages.

Gewohnheiten in neuem Gewand

Von genau einem solchen schrecklichen Kater berichtet Viola*. Sie hat eines Mittwochs kurz vor Ende des Diensts – ebenfalls im Home Office – von ihrer geplanten Beförderung erfahren, die natürlich standesgemäß begossen gehört. Ohne Arbeitskolleginnen und alleine in der Wohnung. Wäre es erlaubt, hätte sie direkt ihre klassischen Party-Gruppen angeschrieben: „Ungefähr 15 Leute finden sich da bei spontanen Anlässen schnell mal.“

Die abwesende Crowd kann allerdings kein Grund sein, nicht zu feiern. Die erste Weinflasche ist schnell leer, im Videochat mit den besten Freundinnen geht noch eine weg. Als Violas Freund nach Hause kommt, ist eine weitere halbe Flasche obligat. Sie erzählt, das auf dem Weg zum Rausch alles so war, wie immer. Die Gefühle sind gute, die Stimmung ist nicht zu kippen. Sie hätte sich sowieso ein paar Weinflaschen genehmigt, sagt sie, aber schon auch Energie fürs Wochenende aufsparen wollen.

Erst nach dem Videochat mit den Freundinnen bricht das Gefühlshoch ab. Alleine und betrunken in der Wohnung zu sitzen, macht eben doch nicht nur Spaß. Es ist die Zeit, zu der langsam auch jene ihre Stimmen gegenüber den Maßnahmen der Bundesregierung kritisch erheben, die in der Vorwoche noch #teamösterreich waren. Manche dachten, dass wir uns bald wieder in lauten Clubs die Nächte um die Ohren schlagen würden, wenn wir das eine oder andere Wochenende brav daheim blieben. Stattdessen wird die soziale Isolation verlängert. Viele Menschen wissen nicht, was Sache ist, niemand durchblickt die Maßnahmen. Es wirkt wie eine kollektive Desillusionierung.

Eine Desillusionierung, die mit Kopfschmerzen am nächsten Tag einhergeht. Sie hatte zwar den gewünschten Rausch-Moment, aber – und das ist meine zweite Erkenntnis – ohne die richtigen Umstände und das sich unterbrechende, ablenkende Miteinander und Durcheinander und manchmal Chaos, das zu lustigen schusseligen Momenten führt und uns mit Geschichten für später aus dem Alltag herausreißt, sind Partys eben auch nicht wirklich Partys. Am Telefon fasst sie zusammen: „Partys bleiben für mich ein soziales Ereignis. Es war die traurigste Feier meines Lebens.“

Die Suche nach Glücksgefühlen

Die aktuelle Krise ist wie ein Vergrößerungsglas auf den Normalzustand. Vieles kommt zum Vorschein.

Eine befreundete Künstlerin lebt in einer Garconniere, ohne direkte Sonnenstrahlen und mit Klo am Gang. Die Wohnung ist nicht auf Isolation für mehrere Wochen ausgelegt. Bis sie mal was Grünes sieht, muss sie 20 Minuten gehen. Zu Hause ist nun das Bett die Wohlfühloase und Streamingdienste helfen ihr, auf andere Gedanken zu kommen. Sie hilft nun Nachbar*innen, mit denen sie früher nichts zu tun haben wollte. Sie verschafft sich Ablenkung mit „living room concerts“ und hat die Wohnung umgestellt, um Yoga machen zu können, da es für das Immunsystem gut ist. Und Orgasmen sowieso. Sie zieht nun ihre schönsten Kleider an und tanzt zur Lieblingsmusik ihrer Jugend auf Instagram. Mit dem Identitätsverlust, weil sie ihrem Beruf nicht nachgehen kann, wollte sie sich nicht abfinden. Nachts ginge es ihr besonders schlimm. Da habe sie begonnen, gegen die Traurigkeit Postkarten zu malen. Mit dem Verkauf kann sie sich etwas über Wasser halten. Ihre Großmutter hatte auch die Idee, dass sie das Malen live über social media streamt. Für beide ist ein tägliches Highlight gemeinsam „skribbl“ online zu spielen.

Es gibt Situationen, da fällt es besonders schwer, positiv zu denken. Und das Empfinden von Glücksgefühlen gestaltet sich wie die verzweifelte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Besonders herausgefordert sind alleinstehende Menschen; in Österreich immerhin 1,7 Millionen. Für Menschen in Alleinisolation, also „in an isolationship“, macht es das nur schwieriger. Susanne* bezeichnet ihr Dasein nun als Einzelhaft und leidet sehr darunter. Sie sagt mir, sie werde die Zeit entweder als Gourmetköchin oder als Alkoholikerin beenden.

Über „Plaudernetz“, eine Initiative von Caritas, Magenta und der Kronen Zeitung, habe sie die witzigsten Telefonate geführt und wolle das auch in Zukunft so beibehalten. Auch auf www.fuereinand.at gibt es laufend neue Missionen und Aktionen unter anderem gegen Einsamkeit, an denen man einfach und unkompliziert teilnehmen kann. Manchen hilft es Listen mit Dingen zu schreiben, die sie nach dieser Zeit erleben wollen.

Die Kostbarkeit von Momenten, die wir uns vornehmen mehr zu schätzen: menschliche Nähe und Kontakt mit den Lieben. Dabei frei und selbstverständlich durch die Welt zu wandern. Ganz wichtig ist sich darauf zu besinnen, wie wir ansonsten in Lebenskrisen agiert haben und was uns ganz persönlich damals geholfen hat. Nun ist die Zeit für Selbstfürsorge. Und sich zu überlegen, was uns immer schon in Krisen schon geholfen hat. Denn, so paradox es klingt: Wir Menschen werden glücklicher, wenn wir einander helfen. Das zeigen wiederholt Studien mit Babys, die bereit sind, einen persönlichen Nachteil in Kauf zu nehmen, wenn sie dafür jemand anderem (selbst einer Wissenschaftlerin) eine Freude machen können. Fürsorge ist allem Anschein nach ein integraler Bestandteil unserer Natur. Um diese zu erhalten, sind wir alle auch gefordert, uns um die Menschen in unserem Umkreis zu kümmern; ob mittels Nachbarschaftshilfe oder Facetime-Anruf bei der Oma. Aber wie immer gilt: Aus einem leeren Glas ist schwer einschenken, also immer zuerst um sich selbst kümmern.

Wir alle sind mit einer Fülle an Gefühlen und Emotionen konfrontiert, aber wir sind auf keinen Fall alleine damit. Reden hilft immer. Insbesondere mit Psycholog*innen, die Hilfe zur Selbsthilfe verschaffen können.

Kostenlose psychologische Hilfe:
Psychosozialen Dienste: www.psd-wien.at
Berufsverband Österreichischer Psycholog*innen: www.boep.or.at/psychologische-behandlung/helpline
Frauen*helpline: www.frauenhelpline.at/
Rat auf Draht (für Kinder, Jugendliche und Bezugspersonen): 147
Ö3 Kummernummer: 116 123
Plaudernetz: blog.magenta.at/2020/04/06/gegen-einsamkeit-plaudernetz/


*Namen wurden von der Autorin geändert

Agnes × Magnet

Agnes Hunyadi

Agnes Hunyadi arbeitet als Klinische Psychologin i.A.u.S. mit Menschen in Krisensituationen und es ist ihr nichts Menschliches fremd. Seit drei Jahren bietet sie Online-Coaching an und neuerdings auch in freier Praxis. Mehr Infos unter https://www.diewienerpsychologin.at/

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